PROBATIONARY PERIOD – Die meisten Arbeitsverträge sehen eine Probezeit vor, die sechs Monate nicht überschreiten darf. Während der Probezeit können beide Parteien ihre Beschäftigung mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, wenn der Vertrag keine längere Kündigungsfrist vorsieht. TRADE UNIONS UND ARBEITGEBERVERBÄNDE – Gewerkschaften sind Gewerkschaften, die sich in einer organisierten Gewerkschaft zusammenschließen, um die Interessen der Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber und Arbeitgeberverbände zu vertreten. In Deutschland sind die Gewerkschaften branchenspezifisch und konzentrieren sich auf bestimmte Bereiche der Wirtschaft (z.B. für die Metallindustrie die Metallergewerkschaft IG Metall). Ein Arbeitgeberverband ist ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen innerhalb einer bestimmten Branche, um sicherzustellen, dass ihre Interessen gegen die Gewerkschaften vertreten werden. Die Hauptaufgabe von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ist die Aushandlung und der Abschluss von Tarifverträgen. Für viele Branchen ist es gängige Praxis, dass Löhne und andere Beschäftigungsbedingungen durch Tarifverträge geregelt werden, die häufig Industriestandards festlegen, die über ihren eigentlichen Anwendungsbereich hinausgehen. FIXED-TERM BESCHÄFTIGUNG – Beschäftigung kann unbefristet oder befristet mit Einschränkungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) abgeschlossen werden. Im Falle einer gültigen befristeten Vereinbarung endet das Arbeitsverhältnis automatisch am Ende der festgelegten Laufzeit und kann nur früher gekündigt werden, wenn dies im Arbeitsvertrag vorgesehen ist.

In der Regel erfordert befristete Beschäftigung eine Rechtfertigung durch einen vernünftigen Grund (z. B. Ersatzbeschäftigung während des Urlaubs, erhöhte Anforderungen aufgrund von Sonderprojekten). Das Gesetz sieht jedoch gewisse Ausnahmen für Neueinstellungen vor: Eine befristete Anstellung von Neueinstellungen ist ohne Begründung für bis zu zwei Jahre zulässig. Für neu gegründete Unternehmen wird die Zweijahresfrist auf vier Jahre verlängert. Befristete Vereinbarungen erfordern eine schriftliche Form, um gültig zu sein, d. h. die Unterschrift von Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit nasser Tinte. Andernfalls wird ein unbefristetes Arbeitsverhältnis aufgebaut. NOTICE PERIOD – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfordert in der Regel, dass der Arbeitgeber eine Kündigungsfrist einhält. Nur in seltenen Fällen, z.

B. Spesenbetrug oder sonstigem groben Fehlverhalten, ist der Arbeitgeber berechtigt, den Arbeitnehmer mit sofortiger Wirkung aus gutem Grund zu entlassen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich in der Regel frei über die Kündigungsfrist einigen, es gibt jedoch gesetzliche Mindestkündigungsfristen, die eingehalten werden müssen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht mindestkündigungsfristen für eine Kündigung durch den Arbeitgeber vor, je nach Dauer der Dienstzeit. Die gesetzliche Mindestkündigungsfrist für eine Kündigung durch den Arbeitgeber während der ersten beiden Dienstjahre beträgt vier Wochen bis zum 15. oder Ende eines Kalendermonats. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt sieben Monate bis zum Ende eines Kalendermonats nach 20 Dienstjahren.